Gusel Jachina: Wo vielleicht das Leben wartet

Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Gusel Jachina: Wo vielleicht das Leben wartet

27 Oktober um 19:00 - 20:30

Wo vielleicht das Leben wartet: Ein Sieg der Menschlichkeit in aussichtsloser Lage
Kasan 1923: Im Wolgagebiet herrscht große Hungersnot. Dejew, ein ehemaliger Soldat auf der Seite der Roten, soll fünfhundert elternlose Kinder mit einem Zug nach Samarkand schaffen, um sie vor dem sicheren Hungertod zu retten. Aber es fehlt an allem für den Transport: Proviant, Kleidung, Heizmaterial für die Lokomotive, Medikamente. Ein Roadmovie durch ein total zerrüttetes Land beginnt, in dem in weiten Teilen immer noch der Bürgerkrieg wütet. Dejew, der selbst ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, scheut kein Wagnis und keine Gefahr, um die Kinder ins Land des Brotes und der Wunderbeere Weintraube zu bringen.

Eine ungeschminkte Auseinandersetzung mit einem düsteren Kapitel der Sowjetgeschichte und ein Roman der starken Emotionen.

 

Über die Autorin:
Gusel Jachina, geboren 1977 in Kasan (Tatarstan), russische Autorin tatarischer Abstammung, studierte an der Kasaner Staatlichen Pädagogischen Hochschule Germanistik und Anglistik und absolvierte die Moskauer Filmhochschule. Ihr Roman “Suleika öffnet die Augen“ wurde in 31 Sprachen übersetzt, ihr zweiter Roman „Wolgakinder“ in 14 Sprachen. Ihr dritter Roman „Wo vielleicht das Leben wartet“ wird in 19 Sprachen erscheinen und ist wie alle ihre Bücher in Russland ein Bestseller. Gusel Jachina lebt mit ihrer Familie in Moskau.

 

Details

Datum:
27 Oktober
Zeit:
19:00 - 20:30
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,

Veranstaltungsort

Stadtfenster der Zentralbibliothek im KAP1
Konrad-Adenauer-Platz 1
Düsseldorf, 40210
Google Karte anzeigen

Veranstalter

Kulturreferat für Russlanddeutsche
LmDR e.V. Nordrhein-Westfalen
Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus
Stadtbüchereien Düsseldorf