Die Landsmannschaft


Die Landesgruppe NRW der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. ist eine gemeinnützige und politisch unabhängige Organisation. Unser Ziel ist die Förderung der Integration der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion durch Beratung und kulturelle Programme. Dabei arbeiten wir mit allen zuständigen Behörden und Institutionen auf der Landesebene sowie mit anderen Vereinen und Wohlfahrtverbänden.

Wir setzen uns seit 1958 für die Familienzusammenführung, die Ausreise und die Aufnahme der Deutschen und ihrer Familienangehörigen aus den GUS-Staaten. Wir beraten und betreuen unsere Landsleute in allen Fragen der rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Eingliederung. Wir pflegen und fördern unsere mitgebrachte Kultur.

Die Landsmannschaft verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke, d.h. Ihre Arbeit ist nicht auf wirtschaftlichen Gewinn ausgerichtet. Etwaige Gewinne werden satzungsgemäß verwendet. Die Mitarbeiter der Landsmannschaft in den Bundes-, Landes und Ortsvorständen arbeiten grundsätzlich ehrenamtlich. Die Geldmittel der Landsmannschaft stammen fast ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden der Mitglieder.

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. bekennt sich zur „Charta der Deutschen Heimatvertriebenen“ vom 5. August 1950.

Sie versteht sich seit ihrer Gründung als Interessenvertretung, Hilfsorganisation und Kulturverein aller Russlanddeutschen in der ganzen Welt. Dazu zählen auch die Deutschen, die in der ehemaligen Sowjetunion leben und denen eine nationale Vertretung verwehrt ist. Solange sie diese Möglichkeit nicht haben, wird die Landsmannschaft für sie das Wort ergreifen und sich für ihre Belange einsetzen, insbesondere für das Recht auf freie Ausreise, auf freie Ausübung der Religion, auf freuen Gebrauch der Muttersprache, auf kulturelle Autonomie und auf Wiedergutmachung für das 1941 und später erlittene Unrecht.

Durch unermüdlichen Einsatz ihrer vielen Mitarbeiter ist es gelungen, die während des Krieges gekommenen Russlanddeutschen materiell, kulturell und gesellschaftlich weitgehend einzugliedern.

Durch zahllose Eingaben, Briefe, Telefonate, Vorsprachen in Ministerien und Behörden, Kontakte zu Politikern, Journalisten, nationalen und internationalen Organisationen, aber auch durch Beschreiten des Rechtsweges trug die Landsmannschaft zur Schaffung eines sozialen Rahmens bei, der den Altvertriebenen, den Spätaussiedlern und den Landsleuten, die hoffentlich noch ausreisen dürfen, vielfache Hilfe zur Eingliederung, zum Einleben und Eingewöhnen bietet.

Jetzt ist die Landsmannschaft dabei, durch erweiterte Anstrengungen diesen Rahmen für alle Landsleute offen zu halten. Recht zu haben und Recht zu bekommen, ist zweierlei; die Landsmannschaft hat bereits Tausenden von Landsleuten geholfen, ihre Rechte durchzusetzen. Die Landsmannschaft hat wichtige Vorbedingungen für die Familienzusammenführung geschaffen, sie hat die deutsche und die Weltöffentlichkeit über die politische Existenz und die schlimme Lage der deutschen Volksgruppe in der ehemaligen Sowjetunion informiert und kontinuierlich darauf gedrängt, sich für sie einzusetzen.

21. September 2019

MITGEBRACHT – Ausstellungseröffnung im Landtag NRW

Gemeinsam mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland NRW, der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus/Deutsch-osteuropäisches Forum und dem Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutschen Kulturgeschichte Detmold zeigte der […]
18. September 2019

ZwischenHeimaten – Lesung mit Artur Rosenstern, Irina Peter und Larissa Mass

Kann es mehrere Heimaten geben? Und wenn ja, wie sieht das Leben zwischen diesen Heimaten aus? Heimatverlust und das Gefühl des Fremdseins, aber auch die Suche […]
26. Juni 2019

Engagement in Politik und Gesellschaft: Eleonora Faust in Köln

Zum Juni-Treffen hatte die Vorsitzende der Kölner-Ortsgruppe Irma Meder nämlich einen ganz besonderen Gast eingeladen – die junge russlanddeutsche Politikerin Eleonora Faust aus Dortmund. Sie ist […]